2. August 2021

Bericht: Teilnahme bei einem Turnier nach fast 1,5 Jahren Pause

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Teilnahme bei einem Turnier nach fast 1,5 Jahren Pause
18. Juni 2021
Teilnahme bei einem Turnier nach fast 1,5 Jahren Pause 🥋🙏👍🏻👏🏻🙏!!
Dass Anfang Februar 2020 der European-Cup im italienischen Follonica, bei dem Marcus die Silbermedaille holte und damit auch für die EM 2020 nominiert gewesen wäre, das letzte Turnier für eine sehr lange Zeit sein wird, dachte wohl niemand in der Szene.

Obwohl damals das Corona-Virus bereits in China viele Opfer forderte, hätte sich bei uns in Europa niemand vorstellen können, dass von einem Schlag auf den anderen ALLES in unserem Leben anders ist und wir uns plötzlich mitten in einer Pandemie befinden.

Es gab plötzlich kein Judotraining mehr und von allen täglichen Einschränkungen weiß jeder Einzelne von uns ein Lied zu singen.

Jetzt – fast 1, 5 Jahre später gibt es an diesem Wochenende den ersten offiziellen Termin in Europa für die Altersklasse U 21 auf internationaler Ebene. Auch die internationalen Turniere für die Cadetten (U18) starten dieses Wochenende.
Marcus ist mit Manfred in Sarajevo in Bosnien/Herzegowina dabei, nach dieser langen Wettkampfpause ist es ein Herantasten, was sich so - in der für Marcus neuen - Gewichtsklasse -60 kg tut und wie es um sein physisches und mentales Befinden steht 🤔🤷🏼.
Marcus und einige andere Judoka unseres Vereines durfte über das vom ÖJV bzw. JLV ausgearbeitete Spitzensport-Präventionskonzept auch während der Pandemie seit Dezember 2020 trainieren, aber mangels adäquater Trainingspartner im Verein und im LV Steiermark wurde natürlich hauptsächlich Technik trainiert.
Erfreulich auch für Marcus, dass er die Bestätigung für den Platz im Heeressportzentrum (HSZ) bekam, er rückt im Juli ein, nach den ersten Wochen der Einführung in Gratkorn übersiedelt Marcus zum HSZ-Stützpunkt nach Linz, wo er dann auch täglich trainiert.
Die Vorschriften für die Teilnahme bei einem European-Cup sind unglaublich streng, aber wahrscheinlich kann man nur so verhindern, dass es im Judo zu unnötigen Ansteckungen mit Covid-19 kommt.
Beide mussten bereits im Vorfeld am Montag und am Mittwoch zum PCR-Test, jede Menge Formulare und Verpflichtungserklärungen mussten ausgefüllt und an den Veranstalter geschickt werden.
Bereits am Donnerstag erfolgte per Auto die verpflichtende Anreise nach Sarajevo, wo als Begrüßung beim Check-In der nächste PCR-Test abgenommen wurde. Danach sofort ins Zimmer bis das Ergebnis vorlag.
Nur zum Essen dürfen sie danach das Zimmer verlassen, ein Verlassen des Hotels ist nicht gestattet. Trainiert werden darf an diesem freien Freitag aber Gott sei Dank schon.
Wir wünschen Marcus für die Wettkämpfe am Samstag alles Gute und drücken von daheim aus ganz fest die Daumen!! ✊🏼💪🏼👍🏻😅!!
Manfred wird das Coachen wohl nicht verlernt haben 😉☝🏻😅👌🏼!!


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